So sehen Sieger aus:

Der Heinrich-Albert-Gitarrenwettbewerb findet 2018 zum sechsten Mal statt. Mit einem Überblick über die ersten fünf Runden, einigen Fotos und Auszügen aus der Presseberichterstattung bedanken wir uns bei den bisherigen Teilnehmer/innen und gratulieren den Preisträgern!
5. Runde 2016

Rückblende:   Bilder      Presse
Kategorie bis 13 Jahre 1. Preis Nina Bernert
2. Preis Cedric Penn
3. Preis Linda Bernert
Kategorie bis 16 Jahre 1. Preis Leonora Spangenberger
2. Preis Aydin Leon Pfeiffer
3. Preis Lucia Enzmann
Kategorie bis 20 Jahre 1. Preis Julia Trintschuk
2. Preis Moritz Kraus
2. Preis Eva Loder
Sonderpreis der EGTA-D Leon Kunz
Heinrich-Albert-Sonderpreis Antonia Haslinger
Karl-Scheit-Sonderpreis Aydin Leon Pfeiffer
4. Runde 2013

Rückblende:   Bilder      Presse
Kategorie bis 13 Jahre 1. Preis Leonora Spangenberger
Niklas Junker
2. Preis Kai Eberl
3. Preis Anna Heider
Kategorie bis 16 Jahre 1. Preis Antonia Haslinger
2. Preis Moritz Kraus
3. Preis Eva Loder
Truong an Dinh
Kategorie bis 20 Jahre 1. Preis Timothy van Ceulebroek
2. Preis Franziska Schatz
3. Preis Matthias Greenslade
Sonderpreis der EGTA-D Truong an Dinh
Sonderpreis der EGTA-CH Franziska Schatz
Karl-Scheit-Sonderpreis Niklas Junker
3. Runde 2011

Rückblende:   Bilder      Presse
Kategorie bis 13 Jahre 1. Preis Nepomuk Bense
2. Preis Dilan Canbay
3. Preis Robert Hageneder
Kategorie bis 16 Jahre 1. Preis Silvia Brenner
2. Preis Franziska Schatz
3. Preis Alexander Henrich
Michael Enders
Kategorie bis 20 Jahre 1. Preis Christoph Nonnweiler
2. Preis Erik Neumann
Sonderpreis der EGTA-D Dilan Canbay
Sonderpreis der EGTA-CH Robin Dorian Stenglein
Karl-Scheit-Sonderpreis Markus Sejkora
2. Runde 2007

Rückblende:   Bilder      Presse
Kategorie bis 13 Jahre 2. Preis Dorian Demeny
Malte Schützendübel
3. Preis Silvia Brenner
Niels Pfeffer
3. Preis Robin Stoinski
Peer Patrick Zottmann
Kategorie bis 16 Jahre 1. Preis Carolin Schneider
2. Preis Selim Arslanbek
3. Preis Simon Ehrler
Kategorie bis 20 Jahre 2. Preis Juliane Bergemann
Eva Irmgard Enders
3. Preis Judith Beschow
Lucas Fülling
Sonderpreis der EGTA-D Katja Wolf
1. Runde 2005

Rückblende:   Bilder      Presse
Kategorie bis 13 Jahre 1. Preis Selim Arslanbek
2. Preis Magdalena Breu
Kategorie bis 16 Jahre 2. Preis Marius Peters
Kategorie bis 20 Jahre 1. Preis Karoline Kumst
3. Preis Martin Zimny
Stefan Koim
Kategorie Gitarre
und Gesang
1. Preis Selim Arslanbek und
Hannah Kneißler
Premiere mit sechs Saiten (Auszug)

...Schon in der jüngsten Alterskategorie gab es einen überzeugenden Preisträger. Der Stuttgarter Gitarrist Selim Arsanbek brachte mit Gesangspartnerin Hannah Kneißler eine sensible Interpretation der "Canzonetta" von Carl Maria von Weber. Mit den Liedern "Wach auf" und "Der Hofnarr" wurde auch eine Einfühlung ins Werk Heinrich Alberts erreicht. Unter den Jugendlichen konnten sich Marius Peters aus Köln, Martin Zimny aus Moosburg und Stefan Koim aus Hamm über zweite und dritte Preise freuen. Besonders hoch waren die Erwartungen an Karoline Kumst, die Siegerin unter den jungen Erwachsenen. Mit Dusan Bogdanovics "Jazzsonata" hob die Erfurterin ihre Gitarre mit zartester Klangpoesie in meditative Sphären. In ihrem poetischen Vortrag schien sie wie verwoben mit ihrem Instrument. Mit fortdauernder konzentrierter Klarheit erreichte sie reinrassigen spanischen Ausdruck.

Münchner Merkur, 17.10.2005
Eine Atmosphäre des feinen Geschmacks (Auszug)

Unter den drittplatzierten Finalisten war Simon Ehrler der jüngste. Hoch konzentriert setzte er die aufgelösten Strukturen in Waltons 'Alla Cubana' in Szene. Dritte Plätze belegten auch Lucas Fülling und Judith Beschow. Fülling führte Alberts 'Legende' über den Charakter eines Wiegenlieds bis ins lyrische Pianissimo, während Beschow mit Justs 'Vier lyrischen Stücken' auch für unerlöst auseinanderstrebende Töne der Moderne bestes Gespür bewies. Unter den zweitplatzierten Preisträgern hatten Selim Arslanbek und Dorian Demeny Kompositionen des Namensgebers gewählt. Heinrich Alberts "Menuett" und 'Intermezzo' erschienen in ihrer ruhig-idyllischen Färbung überaus bezirzend. Besondere Spannung erzeugte hingegen Malte Schützendübel mit Villa-Lobos’ 'Etüde Nr. 11' die mit flirrenden Tönen und rauen Pulsen den Showdown in einer staubigen Westernstadt zu erzählen schien. Mit ebenfalls zweiten Preisen gesellte Juliane Bergemann Dowlands trockener 'Pipers Pavane' ein verliebtes Schimmern hinzu, und Eva Irmgard Enders entbot mit Aguados 'Rondo Brillant' einen traumhaft gedehnten, kaum mehr irdischen Nachklang eines Tanzes. Faszinierend zu sehen und zu hören, wie die Gitarre beinahe senkrecht gehalten wurde, als sei sie eine Langhalslaute der Renaissance. Mit einem Sonderpreis der 'European Guitar Teachers Association' wurde Katja Wolf geehrt, die Trösters 'Prelude Nr. 1' über ein federzartes Galopp bis zu Anklängen der West-Side-Story führte. Den ersten Preis trug Carolin Schneider davon, die mit Dyens 'Fuoco' ein rasch perlendes Stück mit spanischem Charakter ausgesucht hatte.

Münchner Merkur, 13.11.2007
Loorbeeren für die Besten (Auszug)

Bereits in der Altersgruppe der Zehn- bis 13-Jährigen waren beim Abschlusskonzert hochmotivierte Gitarristen zu hören. Versonnen in zartem piano bot die junge Dilan Canbay eine wundervolle „Hommage" an Oscar Wilde. Für die gelungene Interpretation der Komposition von Dietmar Umgerank erhielt die Schülerin aus Hof den mit 200 Euro dotierten zweiten Preis und den "Sonderpreis Deutschland". Temporeich interpretierte der erste Preisträger Nepomuk Bense, ebenfalls aus Hof, den sanft verklingenden "Wasserläufer", die jazzige „lahme Ente", aber auch die Tonleitern des „Wattwurmwalzers" aus „12 animalischen Etüden". Für ihr brillantes Spiel der variantenreichen Walzerfantasie von Heinrich Albert adelte die Jury die erst 15-jährige Silvia Brenner aus Eichenau mit dem ersten Preis. Den österreichischen "Karl-Scheit-Sonderpreis" für die beste Interpretation erhielt Markus Sejkora aus Birgitz nach dem von Trauer durchzogenen Gitarrenspiel „Innsbruck ich muss dich lassen" von Heinrich Isaac. In der Gruppe der 17 bis 20-Jährigen waren bereits die Profis am Werk: Erik Neumann (2. Preis), Musik-JungStudent aus Mainz, überzeugte Jury und Publikum mit einer Interpretation des anspruchsvollen „Vorspiels Nummer 1" von Heinrich Albert. Einen temporeichen Tanzreigen entlockte schließlich Christoph Nonnweiler seinem Instrument. Der ebenfalls erst 18-jährige Gitarrenstudent aus Frankfurt brillierte mit einer virtuosen Tarantelle und erhielt den mit 500 Euro dotierten ersten Preis.

Münchner Merkur, 30.11.2011
Publikum schmilzt dahin (Auszug)

Mit der Komposition „Fingals Höhle“ erspielte sich Niklas Junker aus Kissing bei Augsburg gleich zwei Urkunden. Der Elfjährige teilt sich den ersten Preis mit der gleichaltrigen Bach-Interpretin Leonora Spangenberger aus Germering – und nahm gleich noch den österreichischen „Karl-Scheit-Sonderpreis“ mit nach Hause. Aus Bad Abbach bei Regensburg stammt der diesjährige Deutschland-Sonderpreisträger: Truong An Dinh eroberte mit seiner makellosen, temperamentvoll taktsicheren Interpretation der berühmten „Carmenfantasie“ die Herzen. Zum Schwelgen war die „Elegische Mazurka“ von Heinrich Albert: Antonia Haslinger aus Salzburg erhielt für ihr gelungenes Spiel den ersten Preis in der Altersgruppe der 14 bis 16-Jährigen. „Ein Traum“: Als sehnsüchtiges Liebeslied interpretierte Preisträger Nummer eins, Timothy von Ceulebroek aus Belgien, ein Werk des gautinger Komponisten und Namensgebers Heinrich Albert (1870-1950). Jury und Publikum im bosco schmolzen nur so dahin.

Münchner Merkur, 21.11.2013
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